Das Kloster Faneromeni: Das Kloster wurde auf einem dicht mit Kiefern bewachsenen Hügel westlich der Stadt errichtet. Von hier aus ist die Aussicht nach Ai Giannis, Gyra und Kastro wunderschön. Es schaut auf einen jahrhundertealte Geschichte zurück, die vermutlich in der frühen Apostelzeit beginnt, und ist eines der wichtigsten Denkmäler der Region und das einzige Kloster auf der Insel, das heute noch in Betrieb ist.

Die Überlieferung besagt, dass hier der schöne Tempel der Göttin Artemis lag. Die Jünger von Apostel Paulus, die die Insel als erste erreichten, haben hier die Bewohner versammelt und das Christentum verkündet, indem sie das erste „Gebetshaus" schafften, während einer von Ihnen, Sosion, zum ersten Episkopen von Lefkada ernannt wurde und das Kloster gründete.

Laut Kirchenquellen kamen zur Zeit Konstantin Gr. nach der ersten Ökumenischen Synode fünf Väter zusammen mit dem Episkop von Lefkada Agatharchos. Zwei von ihnen ließen sich im Kloster nieder und die übrigen drei gründeten das Gebetshaus Agii Pateres außerhalb des Dorfes Alexandros. Diese Väter („Pateres") bauten die ersten Zellen, vergrößerten die Kirche und führten das Klosterleben in Lefkada ein.

Eine andere Überlieferung besagt, dass die erste Ikone von Maria, die in Konstantinopel bestellt worden war, „nicht handgemacht" dem Klosterbruder und Agiografen Kallistos nach seinem Gebet erschien. Daher erhielt sie den Namen „Faneromeni" („Erschienene").

 

Das Kloster erhielt seine heutige Gestalt 1734 während der venezianischen Herrschaft. Die Kirche wurde im 19. Jh. wiederaufgebaut nach zwei Bränden und hat Merkmale, die den starken Einfluss der Zakynthischen Architektur offen legen.

 
Die Ikone von Maria (1887) ist die Kopie einer alten Wunderikone von Faneromeni, die auf Agio Oros angefertigt wurde. Die Ikonenwand wurde nach 1886 erstellt und ist ein Werk von Efstathios Prosalentis des Jüngeren. Die Klosterikonen sind Werke der Brüder Christodoulos und Thomas Zografos aus Chionades auf Hepeirus.
 
An den Schürzen der Ikonenwand sind außerdem Werke von Leonidas Sideris mit Darstellungen aus dem Neuen Testament zu sehen. Das Kloster wurde auf Initiative des Abts kürzlich renoviert. Dabei entstanden ein neuer Zellenflügel, Abtei, Synode, Bibliothek und eine Agios Silouanos Athonitis geweihte Nebenkirche. Hier, in einem modernen Gebäude, ist das Kirchenmuseum des Klosters untergebracht, mit charakteristischen Exponaten aus den Gebieten Kirchenkunst und Überlieferung. Ikonen, Gewänder, Gefäße und Bücher werden auf drei Etagen ausgestellt und vermitteln dem Besucher ein Bild über die Entwicklung von Kultur auf Lefkada.

Im Kloster ist außerdem eine Ausstellung über christliche Literatur zu sehen, und daneben existiert ein kleiner Gästebereich die Unterbringung von Anbetern. Panagia Faneromeni, die seit Jahrhunderten auf dem heiligen Fels steht, versammelt viele Anbeter. Sie ist die Schutzpatronin „der ganzen Erde von Lefkada“ und sie wird am Pfingstmontag gefeiert.

Das Kloster Agios Georgios: Es liegt im Wald Skari, ein wenig hinter Kalyvata bei Alexandros, auf einem Plateaus mit Blick auf den Nordwesten der Insel. Laut Zeugnissen und Dokumenten wurde es 1611 gegründet und stellt eines der bedeutendsten Denkmäler in Zentrallefkada dar. Das Kloster hatte während der türkischen Herrschaft seine Blütezeit, als zu seinem Vermögen der Wald von Skari hinzukam. Im Jahr 1727 erreichte das Kloster acht umliegende Grundstücke, kultivierte rund 71 Hektar Land und hielt 900 Wildschafe. Die Klosterkirche wurde 1709 ausgebaut. Innen sind an der Ostmauer, die unberührt geblieben ist, sind wertvolle Agiografien erhalten geblieben, während die Ikonenwand, die 1724 angefertigt wurde und eine Kopie der Ikonenwand der Kirche Agios Minas in der Stadt Lefkada von besonderem Interesse ist.

Das Askitirion Agii Pateres: Es ist verwurzelt seit Jahrhunderten auf einem felsigen Grundstück, fünf km über Nikiana Richtung Alexandros, in einer Höhle nahe Skari. Es gehört zu den ältesten christlichen Denkmälern auf der Insel. Kirchenquellen besagen, dass sich die drei Heiligen Väter hierhin zurückzogen, die nach der 1. Ökumenischen Synode in Nikaia bei Vithynia 325 n. Chr., Zuflucht in der Höhle fanden und das Evangelium bis ans ihr Lebensende lehrten. In einer der Nebenhöhle, liegen ihren Gräber und der schlichte kleine Kirche des Gebetshauses, die ihnen zu Ehren gebaut wurde.

Das Kloster Theotokos Odigitria: Es ist das älteste erhaltene christliche Denkmal auf der Insel. Es liegt nahe Apolpaina, in einem Olivenhain. Man geht davon aus, dass es 1449-1450 gegründet wurde, einige glauben jedoch, dass es bereits im 11. Jh. entstand. Die Klosterkirche Panagia Odigitria ist eine einschiffige Basilika mit Holzdach und ist in sehr gutem Zustand erhalten. An der Ost- und Südmauer sind Teile einer Wandmalerei erhalten, die in einer besonderen Technik angefertigt wurde, die die alte mit der westlichen Technik verbindet. Hier verbrachte den letzten Teil ihres Lebens, von 1463 bis 1474, die Nonne Eleni Palaiologina, Tochter des Despoten von Mystras, Thomas Palaiologos, und Ehefrau des Despoten von Serbien, Vrankowitz, die auch hier begraben wurde.
 
Das Kloster Agios Ioannis Prodromos: Das Kloster Agios Ioannis Prodromos, bei den Einheimischen bekant als „Ai Giannis auf der Wiese”, ist am Rand der Ebene von Karya auf einem malerischen Hügel errichtet. Es wurde 1605 gegründet und spielte über drei Jahrhunderte eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche und geistige Entwicklung der Insel. Anfang des 19. Jh. war das Kloster Agios Ioannis das reichste und am stärksten besetzte auf Lefkada, während bereits im 18. Jh. das Kloster Odigitria und weitere fünf Kirchen der Insel ans Kloster angegliedert wurden. In seiner Kirche wurde 1622 der bekannte Sünder Simos Bouas oder Grivas begraben. Die heutige ist jünger, einräumig und hat ein Holzdach mit Galerie. Es hat sehr schöne Wandmalereien, die auf 1736 bis 1753 datiert werden. Auf der Nordmauer sind Wandmalereien in drei Zonen erhalten. In der ersten Zone sind Ganzkörperdarstellungen von Heiligen, in der mittleren Zone Heiligenbilder und in der dritten Darstellungen von mehreren Personen zu sehen, die von der Zeit verschlissen sind. Im Westen sind Agios Konstantinos und Agia Eleni und der Erzengel Michael zu sehen. Neben der Klosterkirche, inmitten dichter Bewachsung, liegt die verfallene kleine Kirche Agios Nikolaos.
 
 
Das Kloster Asomatos Archangelos Michail: Eines der wertvollsten und reichsten Klöster der Insel liegt ein wenig außerhalb von Vavkeri und ist inzwischen verfallen. Es wurde im 16. Jh. gegründet, während der Türkenherrschaft. Laut Aussagen des Historikers K. Machairas, existierte es viel früher als 1681. Die ursprüngliche Kirche war ein kleiner einräumiger Saal mit Holzsatteldach und wurde durch kleine flache Zellen ergänzt. Um 1700, während der venezianischen Herrschaft, stand es im Höhepunkt seiner Blüte, mit 19 Zellen, hatte viel Ackerland und viele Tieren. Die ganze Klostersiedlung lag in einem dicht bewachsenen grünen Tal. Heute sind die Ruinen der Anlagen der Klosterzellen, die Fremdenzimmer, Lager, die Olivenmühle und die Ställe Zeugnisse der einstigen Wirtschaftskraft.
Die Klosterkirche ist mit bedeutenden Wandmalereien versehen, die Ende des 16. und Anfang des 17. Jh. entstanden sind und die gesamte Kirche erfassten. Bewundernswert ist „Panagia Platytera” im Gewölbe des Heiligtums und oben die „Christi Himmelfahrt“. Die Ikone „Akra Tapinosi” im Gewölbe der Prothese, die „Vision von Agios Petros“ und „Abrahams Opfer“ sind beeindruckende Darstellungen, ebenso die Reihe der Propheten und der Ganzkörperdarstellungen von Heiligen. Eine der am besten erhaltenen Darstellungen in sanften und warmen Farben und eine absolut ausgewogene Komposition ist „Das Wunder von Erzengel Michael in Honai“, das dem Kloster geweiht ist.

Das historische Kloster der Roten Kirche Evangelistra liegt in Platystoma. Die erste kleine Kirche wurde von zwei Mönchen 1478 mit Freisteinen und dem einheimischen roten Ton gebaut, daher wurde sie Rote Kirche genannt. Das später im 16. Jh. errichtete Kloster entwickelte sich zu einem religiösen Zentrum mit besonderem Ruf und großem Vermögen. In der neueren Zeit wurden Kirche und Ikonenwand instand gesetzt und ausgebessert. Die älteren despotischen Ikonen sind bedeutende Werke des Kreters Michail Tsen und werden auf 1723 datiert. Heute gehören sie zur Sammlung Postbyzantinischen Ikonen Ionischer Kunst in der Stadtbibliothek von Lefkada. Es handelt sich um „Evangelismos”, „Die Dame der Engel“, „Christum König der Könige“ und „Agios Ioannis Prodromos“. Die aus Holz geschnitzte Ikonenwand ist ebenfalls eindrucksvoll, mit fünf herrlichen und sehr gut erhaltenen Ikonen. Die Rote Kirche stellt eines der wichtigsten christlichen Denkmäler auf Lefkada dar.

Das Kloster Profitis Ilias: Es liegt in Spanochori und - wie alte Dokumente bezeugen - wurde verfallen von der venezianischen Regierung an den Pfarrer Venetian Vonasieri abgetreten, der sie neu errichten ließ. Im Jahr 1815 ging es in staatlichen Besitz über. Es wurde kürzlich instand gesetzt und ist kann besichtigt werden.

Das Kloster Agios Ioannis: Fünf Kilometer südlich von Vournika, bei Rodaki, über der Bucht Vasiliki, ist eines der interessantesten Klöster der Insel erhalten. Es wird vermutet, dass es 1654 gebaut wurde, auf den Fundamenten des antiken Tempels der Demeter, Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit. Daher ist es wahrscheinlich, dass der Aberglaube, dass jedes kinderlose Paar, das sich verheiraten lässt und die Eingangspforte der Kirche betritt, ein Kind bekommen wird, auf eine antike Götterehrung zurückgeht. Erhalten sind Spuren des antiken Tempels, wie etwa die Säulenaufsätze und ein Teil des gefliesten Bodens. Gegen Ende des 18. Jh. ging das Kloster in staatlichen Besitz über, und 1797 wurde es ans Kloster Asomatos in Vavkeri abgetreten. Die ursprüngliche Kirche, die in recht gutem Zustand erhalten ist, liegt in einem geräumigen Hof und wurde mehrmals ausgebaut, die Zellen mehrten sich und Hilfsräume sind entstanden. teile der Wandmalereien auf der Ostmauer der Kirche sind in gutem Zustand erhalten und stellen ein Exempel für hervorragende Maltechniken dar. Im Gewölbe des Heiligtums ist die strenge Gestalt von Platytera zu erkennen. In der Prothese wird „Akra Tapinosi“ dargestellt, danach der Märtyrer Stefanos und Agios Romanos. Trotz des Verschleißes der Darstellungen ist deren feine Ästhetik erkennbar.

 

Das Kloster Agios Georgios in Marantochori. Es wurde Ende des 16. Jh. oder Anfang des 17. Jh., spätestens bis 1620 errichtet. Das Kloster war nicht groß, doch es war sehr reich mit viel Grundbesitz. Im Jahr 1922 war die Kirche laut Zeugenaussagen eine Isolierstation für Personen, die an Pocken erkrankt waren, daher wurden die Mauern nach der Epidemie die Mauern zur Desinfektion abgehämmert und neu gestrichen. Die kleine Klosterkirche ist voller Wandmalereien, von denen heute nur wenige erhalten sind. Erhalten ist außerdem ein Teil der Ikonenwand, die in einer besonderen Holzschnitztechnik entstanden ist und auf Mitte des 18. Jh. datiert wird. Es gibt zwei wertvolle Ikonen, jeweils von Theotokos und Christus.

 

Das Kloster Agios Nikolaos Niras, kurz vor dem Leuchtturm von Lefkata. Es wurde vermutlich Anfang des 17. Jh., möglicherweise 1637 oder früher gegründet. Es wurde von sieben Familien gebaut, die ihm großen Grundbesitz vererbt haben. Die heutige Kirche ist späteren Baujahrs. Seine Ikonenwand ist modern, versehen mit Ikonen, die 1799 entstanden sind. Die dreizehn Ikonen des Dodekaortos und drei Despotika sind Werke des Agiografen Andreas Betzos. Sie sind alle mit einer speziellen Eierfarbe auf Holz gemalt und in recht gutem Zustand erhalten. Die despotische Ikone von Agios Nikolaos ist das Werk eines anderen bekannten Agiografen, Dimitrios Fouskaris, und stammt aus dem Jahr 1699. Sie ist die älteste unterschriebene und datierte tragbare Ikone auf Lefkada, die gestohlen und 1979 mit vielen Beschädigungen wiederauftauchte. Heute wird sie in einem Klostergebäude im Dorf Athani verwahrt. Das Kloster hat keine Wandmalereien. Der letzte Mönch, der hier lebte, verstarb 1949.

Das Kloster Agios Kirykos in Athani. Es wurde während der Türkenherrschaft gegründet. Es ist klein und begrenzt und wurde im 18. Jh. ans Kloster Archangelos Asomatos in Vavkeri im 18. Jh. angegliedert. Durch die Erdbeben wurde es zerstört und anschließend wiederaufgebaut. Das Kirchentor von Oraia Pyli, das Christus abbildet, ist eine der ältesten des Klosters und befindet sich heute in der Kirche Panagia Rachiotissa.

Das Kloster Agios Nikolaos liegt ca. 3 km östlich von Nikoli. Hier stand früher die Kirche eines kleinen Klosters, die laut Zeugenaussagen 1651 wiederaufgebaut wurde. Der einzige Eingang ist auf der Südseite der Kirche, und in ihrem Oberlicht ist ein gemeißeltes Kreuz mit Inschrift zu sehen. Die umliegenden Ruinen bezeugen die frühere Existenz des Klosters.

Das kleine Kloster Agios Ioannis Prodromos steht in einem Kiesstrand westlich von Meganisi. Es hat zwar keine bedeutenden Wandmalereien oder besondere architektonische Merkmale, aber es blickt auf eine große Geschichte zurück. Die Überlieferung, die nicht vollkommen bestätigt ist, besagt, dass die Fundamente vor 1477 gelegt wurden. Es heißt, es sei von Piraten zerstört worden, die die Ikone des heiligen ins Meer warfen, die anschließend einem Fischer ins Netz ging. Im Jahr 1800 sandte der Mönch Ioannis Patrikis, der einer reichen Familie entstammte und sowohl auf Ithaka als auch auf Meganisi, das er oft besuchte, sehr beliebt war, eine Nonne, um es wiederaufzubauen. Es heißt, diese Nonne bettelte ständig, um ihr Ziel zu erreichen, und sie kam sogar bis zum Zaren von Russland, um die erforderliche Geldsumme zusammenzubekommen. Am Ende schaffte sie es. Das Kloster wurde wiederaufgebaut, und die Nonne blieb dort bis zu ihrem Tod. Ihr Grab liegt zwischen den Fundamenten der alten und neuen des Heiligtums.

Via : www.lefkada.gr

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